Gerade bei Kleinkindern zählen Verbrühungen und Verbrennungen zu den häufigsten Unfallursachen. Rund 30.000 Kinder unter 15 Jahren müssen jährlich in Deutschland aufgrund von Verbrühungen oder Verbrennungen ärztlich versorgt werden – bei rund 7.000 Kindern sind die Verletzungen sogar so schlimm, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.
Wo im Alltag Risiken entstehen
Gerade im Bad entstehen schnell gefährliche Situationen. Am Waschtisch kann es schnell passieren, dass das Kinde den Hebel der Armatur versehentlich zu weit in Richtung Warmwasser bewegt. Auch beim Duschen besteht das Risiko, dass zu heißes Wasser austritt oder das Kind ein erhitztes Armaturengehäuse berührt.
Hinzu kommen mögliche Sekundärgefahren: Durch das reflexartige Zurückschrecken aufgrund von zu heißem Wasser kann es gerade auf nassem Boden schnell zu gefährlichen Stürzen kommen.
Darum sind Kinder besonders zu schützen
Im Vergleich zu Erwachsenen haben kleine Kinder ein eingeschränktes Reaktionsvermögen und können Gefahren häufig noch nicht ausreichend einschätzen. Zudem ist ihre Haut deutlich sensibler als die eines Erwachsenen – bereits ein kurzer Kontakt mit zu heißem Wasser kann zu schwerwiegenden Verletzungen führen.