Schell_Blogpost_Schulsanierung_header_1920x600

Ferienzeit ist Umrüstzeit: Schulsanierung im Sanitärbereich jetzt vorbereiten

Sommerferien sind mehr als nur unterrichtsfreie Wochen – sie sind das zentrale Zeitfenster für eine Modernisierung und Sanierung des Schulgebäudes. Vor allem Arbeiten im Sanitärbereich lassen sich während des laufenden Betriebs kaum umsetzen, da diese durchgehend im Einsatz sind. Wer Projekte frühzeitig plant, schafft die Grundlage für eine reibungslose Umsetzung in den Ferien. Welche Maßnahmen sich anbieten und warum jetzt der richtige Zeitpunkt für die Vorbereitung ist, erfahren Sie hier.

Warum eine frühe Planung entscheidend ist

Sanierungsmaßnahmen im Sanitärbereich lassen sich im laufenden Schulbetrieb nur eingeschränkt umsetzen. Gleichzeitig ist das Zeitfenster für Arbeiten in den Ferien begrenzt und oft eng getaktet. Eine frühzeitige Planung ist entscheidend, um Maßnahmen rechtzeitig vorzubereiten und Abläufe zu koordinieren.

Hinzu kommt, dass gerade kommunale Projekte häufig mit Genehmigungs- und Abstimmungsprozessen verbunden sind – Planung, Budgetfreigaben und Ausschreibungen benötigen ausreichend Vorlauf.

Diese Maßnahmen lassen sich in den Ferien besonders gut umsetzen

Sanitärräume in Schulen werden tagtäglich intensiv genutzt – umso wichtiger ist eine passende Ausstattung, die den hohen Anforderungen gerecht wird. Neben Hygiene und Funktionalität spielen auch gestalterische Aspekte eine zentrale Rolle. Welche Maßnahmen sich ideal für die Umsetzung in den Ferien anbieten und welchen Beitrag sie zu Hygiene und Betrieb leisten, zeigt der folgende Überblick:

Austausch von Armaturen

SCHELL bietet eine große Auswahl an berührungslosen Armaturen, die sich ideal für den Einsatz in Schulen eignen, wie beispielsweise die PURIS E².

Der Umstieg auf berührungslose Armaturen trägt nicht nur dazu bei, die Hygiene erheblichzu verbessern, sondern auch Ressourcen zu sparen. Sobald die Hände den Erfassungsbereich verlassen, stoppt der Wasserfluss automatisch – dadurch lässt sich der Wasserverbrauch im Vergleich zu regulären Einhebelmischern um bis zu 70 % und auch der Energieverbrauch zur Warmwasserbereitung erheblich reduzieren. Zusätzlich überzeugen die Armaturen durch ein robustes, pflegeleichtes Ganzmetallgehäuse und ein zeitloses Design.

Nachrüstung von Verbrühungsschutz

In Schulgebäuden muss ein effektiver Verbrühungsschutz gewährleistet sein. Gerade in älteren Gebäuden ist dies jedoch häufig nicht der Fall. Mit dem SCHELL Eckventil-Thermostat lässt sich ein zuverlässiger Verbrühungsschutz schnell, wirtschaftlich und normgerecht nachrüsten – ideal, wenn bestehende Armaturen nicht ersetzt werden sollen. Das Eckventil-Thermostat wird dabei direkt am Eckventil montiert und eignet sich auch für beengte Platzverhältnisse.

Kernfunktionen im Überblick:

  • Temperaturregelung gemäß EN 1111
  • Konstante Warmwassertemperatur bis zur maximalen Auslauftemperatur – auch bei Druckschwankungen
  • Sicherheitsabschaltung bei Kaltwasserausfall
  • Einstellbare maximale Auslauftemperatur, verdeckt unter einer Abdeckkappe und mit Werkzeug – z. B. auf 43 C (gemäß DIN EN 806-2)

Modernisierung von WC- und Duschbereichen

Gerade in den WC-Bereichen ist eine Ausstattung, die dauerhaft zuverlässig funktioniert und den Anforderungen an Hygiene und Wartungsfreundlichkeit gerecht wird, entscheidend.

Robuste Spülsysteme und vandalismussichere Betätigungen unterstützen die sichere Nutzung im Schulalltag. Spülkasten-Module wie MONTUS Flow von SCHELL lassen sich flexibel in Sanierungsprojekte integrieren und können mit unterschiedlichen Betätigungsplatten kombiniert werden – auch mit der berührungslos per Infrarot-Sensor auslösbaren Betätigungsplatte MONTUS FIELD E. Gleichzeitig bieten die robusten Module einen effektiven Vandalismusschutz und können, je nach Typ, problemlos an das Wassermanagement-System SWS angebunden werden.

Für Duschbereiche in Schulen, beispielsweise in den Umkleiden der Sporthalle, bieten langlebige Lösungen wie die Duschpaneele der Serie LINUS eine passende Ausstattung. Sie sind auf eine hohe Nutzungsfrequenz ausgelegt, dank ihres robusten Gehäuses vandalengeschützt und durch eine schwenkbare Frontschale besonders wartungs- und reparaturfreundlich. Je nach Variante verfügen sie zudem dank innovativer ThermoProtect-Technologie über einen zuverlässigen Verbrühungsschutz.

Die LINUS-Duschpaneele eignen sich ideal für eine schnelle Sanierung:

  • Sie werden aufputz montiert,
  • nutzen vorhandene Anschlüsse,
  • werden vormontiert geliefert
  • und sind einfach zu installieren und zu warten.

Dadurch lassen sich Duschanlagen in kurzer Zeit modernisieren und wieder in Betrieb nehmen.

Einführung eines Wassermanagement-Systems

Um den Erhalt der Trinkwasserhygiene in großen Gebäuden mit vielen Entnahmestellen zu gewährleisten, empfiehlt sich der Einsatz eines Wassermanagement-Systems. Mit dem SCHELL Wassermanagement-System SWS können sämtliche elektronischen Armaturen per Funk und/oder Kabel vernetzt sowie automatisierte, zeit-/temperaturgesteuerte Stagnationsspülungen durchgeführt werden – ideal um einer hohen Legionellenkonzentration vorzubeugen. Die automatisierte Umsetzung von Stagnationsspülungen spart zudem Ressourcen, da weniger Wasser verbraucht und kein zusätzliches Personal benötigt wird.

Über die Cloud-Lösung SMART.SWS haben Betreiber und Facility Manager globalen Fernzugriff auf die SWS-Anlagen all ihrer Liegenschaften mit allen Armaturen. So lassen sich alle relevanten Betriebsdaten jederzeit online einsehen und dokumentieren sowie Armaturenparameter und Stagnationsspülungen in Sekundenschnelle ortsunabhängig steuern.

Besonders praktisch: Dank des modularen Aufbaus nach dem Baukasten-Prinzip kann SWS jederzeit flexibel um zusätzliche Entnahmestellen erweitert werden – auch im Bestand ist eine Vernetzung so ohne große Stemmarbeiten möglich.

Trinkwasserhygiene bei Sanierungsmaßnahmen von Anfang an berücksichtigen

In Schulen kommt es regelmäßig zu Nutzungsunterbrechungen, etwa an Wochenenden oder in den Ferien. Stagniert das Wasser in dieser Zeit in den Leitungen, besteht die Gefahr einer übermäßigen Vermehrung von Legionellen. Um dem vorzubeugen, sollte spätestens alle 72 Stunden ein vollständiger Wasserwechsel über alle Entnahmestellen erfolgen. Sanierungsmaßnahmen bieten die Chance, entsprechende Lösungen in die Planung einzubeziehen.

Elektronische Armaturen mit automatisierten Stagnationsspülungen oder vernetzte Lösungen wie Wassermanagement-Systeme unterstützen dabei, den Wasserwechsel zuverlässig sicherzustellen und Abläufe zu vereinfachen. So entsteht bereits im Zuge der Sanierung eine technische Grundlage, die einen langfristig hygienischen Betrieb unterstützen.

Wer jetzt plant, nutzt das Sommerfenster optimal

Die Sommerferien bieten das ideale Zeitfenster, um notwendige Sanierungsmaßnahmen im Sanitärbereich umzusetzen, ohne den laufenden Schulbetrieb zu stören oder gar zu unterbrechen. Eine rechtzeitige Vorbereitung sorgt dafür, dass Projekte zum Ferienbeginn startklar sind und das vorhandene Zeitfenster bestmöglich genutzt werden kann. So lassen sich Anlagen gezielt modernisieren und gleichzeitig die Grundlage für einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb schaffen.

Weitere Themen: