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MODUS MD-T mit IsoBody-Technologie für Verbrennungsschutz im Wärmebild-Vergleich

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland steigt beständig. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) wird ihre Zahl allein durch die zunehmende Alterung bis zum Jahr 2055 um 37% zunehmen. Dieser Herausforderung für Patienten und Pflegende können Betreiber geriatrischer Einrichtungen durch vorbereitende Maßnahmen begegnen. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH) Verbrühungsschutz in Räumlichkeiten der direkten Patientenversorgung, in denen ein erhöhtes Verbrühungsrisiko für Patienten oder Bewohner besteht. Maßnahmen, die bei der Vermeidung von Verletzungen durch den Kontakt mit heißem Wasser oder heißen Armaturen helfen, tragen zum Schutz vulnerabler Nutzergruppen bei.

Gerade in der Dusche ist Schutz vor zu heißen Temperaturen sowohl des Wassers als auch der Armatur enorm wichtig. Denn nicht nur die Hautschädigung durch Verbrühungen oder Verbrennungen stellt ein Risiko dar – eine weitere Gefahr besteht durch mögliche Fluchtreaktionen auf nassem Untergrund, die schwere Folgeverletzungen nach sich ziehen können. Zwei Technologien von SCHELL sorgen daher für zuverlässigen Schutz durch MODUS MD-T, die ThermoProtect-Kartusche und das dank IsoBody-Technologie thermisch entkoppelte Gehäuse.

ThermoProtect-Technologie und IsoBody-Technologie für doppelten Schutz vor Verbrennungen und Verbrühungen

MODUS MD-T lässt sich im normalen Gebrauch bis auf 38°C einstellen. Eine Erhöhung auf maximal 43°C ist nur durch Knopfdruck auf die entriegelbare Temperatursperre möglich. Die ThermoProtect-Technologie sorgt für eine konstante Wassertemperatur – auch bei Druckschwankungen im System. Die Duscharmatur bietet dank ThermoProtect-Technologie Verbrühungsschutz – ideal für Kinder und Menschen mit eingeschränktem Reaktionsvermögen. Bei Ausfall der Kaltwasserleitung stoppt der Wasserfluss automatisch. Insbesondere für motorisch eingeschränkte Personen sinkt so das Risiko von Sturzverletzungen – als Folge von Fluchtversuchen ausgelöst durch Schmerzreaktionen – erheblich.

Zum Schutz vor Verbrennungen durch ein heißes Gehäuse ist MODUS MD-T mit der IsoBody-Technology ausgestattet. Das thermisch entkoppelte Gehäuse des Brausethermostats erhitzt sich nicht, sondern behält die Umgebungstemperatur bei. Duschende können sich ganz frei und bedenkenlos bewegen, denn eine Berührung des Metallkörpers der Duscharmatur stellt keine Gefahr dar. 

Wärmebildvergleich: Temperaturentwicklung im Gehäuse von SCHELL MODUS MD-T mit herkömmlicher Duscharmatur

Was die thermische Entkopplung des Brausethermostat-Gehäuses dank IsoBody-Technologie bewirkt, wird im Wärmebildvergleich deutlich. Veranschaulicht wurde der Vergleich mit einer Wärmebildkamera für präzise Ermittlung und Darstellung der Temperaturverteilung von Oberflächen. Als Referenzmodell wurde eine herkömmliche aktuelle Duscharmatur herangezogen. Der direkte Vergleich zeigt: SCHELL MODUS MD-T bietet Schutz vor möglichen Verbrennungen – dank IsoBody behält das Armaturengehäuse die Umgebungstemperatur bei. Bereits ab Temperaturen von 45°C können Zellen beschädigt werden, wenn Hitze auf Haut bzw. Gewebe einwirkt. 

Szenario 1: Auslauftemperatur der Armatur: 38° C

Für den ersten Vergleich mithilfe einer Wärmebildkamera wurde eine Auslauftemperatur von 38° C gewählt. Deutlich zu erkennen ist, dass sich das Gehäuse der SCHELL Duscharmatur in einem unteren Temperaturbereich befindet. Das Gehäuse der SCHELL Aufputz-Duscharmatur MODUS MD-T behält nahezu die Umgebungstemperatur bei. Das Gehäuse der zum Vergleich herangezogenen herkömmlichen Duscharmatur zeigt hingegen Zeichen von Erhitzung, was an der grüngelblichen Färbung deutlich zu erkennen ist. Hier befindet sich die Temperatur des Gehäuses bereits in einem Bereich um die 50°C. Es ist bereits ein deutliches Risiko für Verbrennungen gegeben.  

Szenario 2: Auslauftemperatur der Armatur: 43° C

Bei einer maximalen Auslauftemperatur von 43° C behält das Gehäuse der SCHELL Aufputz-Duscharmatur MODUS MD-T nach wie vor nahezu die Umgebungstemperatur bei. Deutlich erkennbar ist, dass das Gehäuse der herkömmlichen Duscharmatur jetzt sehr heiß ist. Die Gehäusetemperatur befindet sich in einem Bereich um 60°C bis 65°C.  Hier besteht bei Kontakt ein hohes Risiko für Schmerzreaktionen und erhebliche Verbrennungen. 

Auszeichnung mit dem PLUS X Award – preisgekrönt barrierefrei

Nicht nur in unserem Wärmebildvergleich beeindrucken die Eigenschaften der MODUS MD-T. Eingebettet in das Portfolio der Serie MODUS bewährt sich die Aufputz-Duscharmatur in barrierefreien Sanitärräumen von Krankenhäusern, Kindergärten oder Pflegeeinrichtungen. Dafür wurde MODUS MD-T ausgezeichnet: gemeinsam mit dem MODUS Einhebelmischer gewann sie den internationalen PLUS X Award in gleich in vier von sieben möglichen Kategorien: High Quality, Design, Bedienkomfort und Funktionalität.

Fazit

Der Schutz sensibler Nutzergruppen vor Verbrühungen und Verbrennungen stellt Planer und Betreiber von Kliniken, Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen vor große Herausforderungen. Als Maßnahme zum Schutz von Patienten und Bewohnern empfiehlt unter anderem die DGKH einen Verbrühungsschutz in Räumlichkeiten der direkten Patientenversorgung. Dabei ist insbesondere unter der Dusche ein Schutz sensibler Nutzergruppen wichtig – denn hier gilt es, Verbrühungen und Verbrennungen sowie daraus resultierende Folgeverletzungen durch Fluchtreaktionen zu vermeiden.

Der Wärmebildvergleich der beiden Armaturengehäuse zeigt eindrucksvoll den hohen Nutzen eines thermisch entkoppelten Gehäuses gegenüber dem nicht thermisch entkoppeltem: Dank innovativer IsoBody-Technologie behält das Gehäuse der Duscharmatur MODUS MD-T die Umgebungstemperatur bei und hilft so, das Verbrennungsrisiko unter der Dusche zu minimieren. Zusätzlich bietet die Duscharmatur dank ThermoProtect-Technologie zuverlässigen Verbrühungsschutz – auch bei Druckschwankungen im System oder Ausfall von Kaltwasser. 

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