Durchschnittlich verbraucht jede Person in Deutschland 126 Liter Wasser pro Tag . Ein beträchtlicher Teil davon entfällt auf Bad und WC. Beim Einseifen der Hände läuft das Wasser häufig weiter. Beim Duschen fließt Wasser ungenutzt ab, bis die Wunschtemperatur erreicht ist. Auch bei der WC-Spülung wird nicht immer nur die tatsächlich benötigte Wassermenge genutzt. Besonders relevant wird das, wenn Warmwasser im Spiel ist: Jeder Liter, der erhitzt werden muss, kostet Energie. An diesen alltäglichen Stellen anzusetzen, spart nicht nur Wasser, sondern reduziert auch spürbar die Energiekosten.
Komfortverlust? Muss nicht sein
Wassersparen bedeutet nicht automatisch weniger Komfort. Entscheidend ist, Wasser dort einzusparen, wo es im Alltag ungenutzt abfließt. Moderne Lösungen von SCHELL reduzieren den Verbrauch, ohne die Nutzung komplizierter zu machen. Der Wasserstrahl bleibt angenehm, die Bedienung komfortabel und der Alltag wie gewohnt. So sinken Wasser- und Energieverbrauch, ohne dass man ständig selbst daran denken muss. Gerade in Familien und Haushalten, in denen Bad, Küche und Gäste-WC täglich von mehreren Personen genutzt werden, kann diese automatische Unterstützung einen spürbaren Unterschied machen.
Sensor- und Selbstschluss-Armaturen: Wasser nur bei Bedarf
Berührungslose, elektronische Sensor-Armaturen wie die Waschtisch-Armatur MODUS E von SCHELL starten den Wasserfluss automatisch, sobald sich Hände im Erfassungsbereich befinden. Werden die Hände entfernt, stoppt er wieder. So läuft beim Einseifen kein Wasser unnötig weiter. Auch eine versehentlich offen gelassene Waschtisch-Armatur wird so vermieden. Im Vergleich zu regulären Einhebelmischern lässt sich der Wasserverbrauch dadurch um bis zu 70 Prozent senken. Eine weitere Möglichkeit bieten berührungsarme Selbstschluss-Armaturen wie die Waschtisch-Armatur PURIS SC. Hier wird der Wasserfluss manuell ausgelöst und nach einer voreingestellten Zeit automatisch gestoppt. Damit sind Wassereinsparungen von bis zu 55 Prozent möglich. Wie sich das im Alltag auswirkt, zeigt ein Rechenbeispiel für ein Einfamilienhaus mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Durch berührungslose Waschtisch-Armaturen können in diesem Haushalt jährlich 29.400 Liter Wasser und 16.800 Liter Warmwasser eingespart werden. Die mögliche Gesamtersparnis bei Wasser-, Abwasser- und Energiekosten beträgt in diesem Beispiel 335 Euro pro Jahr. Ein weiterer praktischer Vorteil ist die verbesserte Hygiene. Elektronische Sensor-Armaturen werden vollkommen kontaktlos bedient, Selbstschluss-Armaturen funktionieren berührungsarm. Das verringert das Risiko von Schmierinfektionen und ist besonders praktisch im Familienbad oder Gäste-WC. Außerdem bleibt eine berührungslos bediente Armatur frei von Flecken durch fettige, schmutzige oder nasse Hände.
Strahlregler und Durchflussbegrenzer
Auch kleine Bauteile können den Verbrauch automatisch reduzieren. Nahezu alle Waschtisch-Armaturen von SCHELL sind serienmäßig mit einem sparsamen 5-Liter-Strahlregler ausgestattet. Durch die Beimischung von Luft erzeugt er einen angenehm vollen und weichen Wasserstrahl und reduziert zugleich den Wasser- und Energieverbrauch. Noch sparsamer ist der serienmäßig integrierte Strahlregler der elektronischen Armatur Modus E mit einer Durchflussrate von 3,8 Litern pro Minute. Die Luftbeimischung verringert nicht nur das Wasservolumen, sondern sorgt auch dafür, dass sich kaltes Wasser wärmer anfühlt. Zusätzlich bietet SCHELL austauschbare Strahlregler mit Durchflussraten von 3,8, 3,0 oder 1,3 Litern pro Minute an. An Entnahmestellen mit hohem Verbrauch und häufiger Nutzung, etwa in der Dusche, lassen sich mit Durchflussbegrenzern zusätzliche Einsparungen erzielen. Sie begrenzen die Wassermenge, die pro Minute maximal aus der Armatur fließt. Der Wasserstrahl bleibt dabei angenehm. Die Nachrüstung ist unkompliziert und die Einsparung erfolgt automatisch bei jeder Nutzung.
Auch WC und Dusche bieten Sparpotenzial
Bei der WC-Spülung lässt sich ebenfalls Wasser sparen, ohne dass die Bedienung komplizierter wird. Die SCHELL WC-Module MONTUS mit Unterputz-Spülkasten nutzen eine Zweimengenspülung und einen verzögerten Füllvorgang. Dadurch werden etwa 0,5 Liter pro Spülung eingespart. Auch bei Betätigungsplatten für Unterputz-WC-Druckspüler gibt es wassersparende Möglichkeiten. Bei der WC-Betätigungsplatte EDITION mit Einmengenspülung lässt sich die individuelle Spülmenge auf bis zu 4,5 Liter reduzieren. Die WC-Betätigungsplatte EDITION Eco ermöglicht zusätzlich eine Sparspülmenge von drei Litern. Die Bedienung bleibt dabei gewohnt einfach. Beim Duschen entsteht Sparpotenzial vor allem bei der Temperatureinstellung. Die SCHELL MODUS MD-T Aufputz-Duscharmatur mit thermostatgesteuerter Temperaturregelung bringt das Wasser schneller auf die gewünschte Temperatur. Dadurch fließt weniger Wasser ungenutzt in den Abfluss. Das verkürzt die Wartezeit und reduziert die unnötige Verschwendung, ohne den Duschkomfort zu beeinträchtigen.
Eckventile mit Regulierfunktion: Wasser sparen mit einem Dreh
Eckventile von SCHELL sind eine praxisgerechte Nachrüstlösung, mit der sich Wasser sparen lässt, ohne bestehende Armaturen auszutauschen. Dank ihrer Regulierfunktion unterstützen sie dabei, den Wasser- und Energieverbrauch zu senken. Optimal einreguliert, lässt sich der Wasserverbrauch ohne Komfortverzicht um bis zu 40 Prozent reduzieren. Dafür können die Durchflussmengen von Kalt- und Warmwasser passend eingestellt werden. Da viele Nutzer die Armatur bis zum Anschlag aufdrehen, wird so unnötiger Verbrauch verhindert, ohne dass sie im Alltag darüber nachdenken müssen. Fließt weniger Warmwasser durch die Armatur, müssen auch die Heizungsanlage oder ein Durchlauferhitzer weniger Wasser erwärmen. Das spart Heizenergie beziehungsweise Strom. Zudem lassen sich unterschiedliche Leitungsdrücke in der Hausinstallation ausgleichen. Auf diese Weise wird der Wasserstrahl optimal reguliert und an den tatsächlichen Bedarf angepasst.
Welche Lösung passt zu welchem Alltag?
Wer schnell und unkompliziert Wasser sparen möchte, sollte auf Strahlregler, Durchflussbegrenzer und regulierbaren Eckventile setzen. Wer Komfort, Hygiene und Sparpotenzial verbinden möchte, für den sind berührungslose Sensor-Armaturen eine passende Lösung. Bei einer Badmodernisierung lohnt es sich, Waschtisch, Dusche und WC gemeinsam zu betrachten. Denn oft entsteht die größte Wirkung nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Lösungen. Die Technik sollte zum Alltag passen, den Verbrauch senken und einfach zu bedienen sein. So wird Wassersparen alltagstauglich: ohne Verzicht, aber mit spürbarer Wirkung.













































